Ver- und Entsorgungsangebote im Markt Velden

Ver- und Entsorgungsangebot im Markt Velden

VERSORGUNGSANGEBOTE

Versorgung mit Energie (Strom, Gas)

Erdgasversorgung

In den Ortsbereichen von Velden und Eberspoint besteht weitestgehend die zentrale Versorgung mit Erdgas.

Ob für Ihr Gebäude der Anschluss an die zentrale Gasversorgung möglich ist, können Sie bei den Mitarbeitern der Energie Südbayern (ESB) GmbH erfahren. Bitte wenden Sie sich an:

Energie Südbayern GmbH - ServiceCenter Erding
Max-Planck-Straße 2 85435 Erding
Tel.: 08122 9779-0 Fax 08122 9779-50
E-Mail: erding (at) esb (dot) de
www.esb.de

Stromversorgung

Im Gemeindegebiet des Marktes Velden wird das Stromleitungsnetz durch die Bayernwerk AG, die Stadtwerke Dorfen und Bauer Elektrounternehmen betrieben und unterhalten.

Versorgung durch das Leitungsnetz der Stadtwerke Dorfen in den Ortschaften:
Baueröd, Eberlsöd, Eggersgrub, Eichten, Erlach, Futteröd, Futtersöd, Giglberg, Hinteröd, Irreck, Irrthal, Kothlehen, Lahn, Miethal, Nehaid, Putzenberg, Rimberg, Schlegelsreit, Spindlhäusl, Spitzlbach, Stietenöd und Willgrub

Betreuung des Leitungsnetzes durch Fa. Bauer in den Ortschaften:
Brandstätt, Eglso, Exenberg, Feuchten, Fischbach, Glocksberg, Guntersberg, Herrneck, Hinterkobl, Hirschhof, Höhenberg, Kremshub, Lehen, Leiten, Maierhof, Maiersdorf, Oberensbach, Paulusberg, Pretzkobl, Rothweg, Rundthal, Schmitten, Schurfsöd, Schwarzeck, Schwarzmoos, See, Seidlthal, Strohhof, Unterensbach, Wagensberg und Zweifurth

In allen anderen Ortschaften ist die Bayernwerk AG für das Leitungsnetz zuständig.

Für Anfragen zur Kabeltrasse wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Kontakt:

Versorgung mit Telekommunikationsdiensten

Telefonleitungsnetz

Im gesamten Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Velden wird das Telefonleitungsnetz durch die Deutsche Telekom AG betrieben und unterhalten. Für Anfragen zur Kabeltrasse wenden Sie sich bitte an:

T-Com Kundenservice
Tel.: 0800 3301000 Fax: 0800 3301009
E-Mail: info (at) t-com (dot) net
www.t-com.de/kundendienst

Alle Informationen zum Thema Breitbandversorgung haben wir auf der VG-Seite "Schnelles Internet" für Sie zusammengefasst.

Wasserversorgung

Durch die zentrale Versorgungsanlage des Marktes Velden werden der gesamte Ort Velden und ein Großteil des Umlandes versorgt. Der Bereich Eberspoint wird durch den Zweckverband Binatalgruppe mit Wasser beliefert. Im Außenbereich erfolgt die Versorgung zum Teil über private Hausbrunnen.

In Notfällen wenden Sie sich bitte an den zuständigen Kontakt:

Wasserwerk Velden
Bahnhofstr. 42, 84149 Velden
Tel.: 08742 1255 Mobil: 0170 4510671
E-Mail: wasserwerk (at) markt-velden (dot) de

Wasserzweckverband Binatalgruppe
Ebenhauserstraße 1, 84155 Bodenkirchen
Tel.: 08745 96860 Notfall: 08745 968622
Fax: 08745 968619
www.gemeinde-bodenkirchen.de

ENTSORGUNGSANGEBOTE

Abfallbeseitigungsgebühren

Müllsack einzeln 2,00 €
Biomüllbeutel (100 Stück) 1 Päckchen 5,11 €
Papiertonne zusätzlich pro Monat 2,40 €
Papiercontainer pro Monat 16,00 €

Gebühren in EUR, MIT Biotonne

Größe/Einheit   monatlich vierteljährlich jährlich
80-Liter-Tonne   12,60 37,80 151,20
120-Liter-Tonne   18,90 56,70 226,80
240-Liter-Tonne   37,80 113,40 453,60
1,1 m³ Container   152,80 458,40 1.833,60
25 Säcke/Jahr mit Papiersäcke   6,87 20,62 82,50
12 Säcke/Jahr mit Papiersäcke   3,30 9,90 39,60
25 Säcke/Jahr mit Papiertonne   9,37 28,12 112,50
12 Säcke/Jahr mit Papiertonne   4,50 13,50 54,00
         

Gebühren in EUR, OHNE Biotonne

Größe/Einheit   monatlich vierteljährlich jährlich
80-Liter-Tonne   8,90 26,70 106,80
120-Liter-Tonne   13,40 40,20 160,80
240-Liter-Tonne   26,80 80,40 321,60
1,1 m³ Container   104,80 314,40 1.257,60
25 Säcke/Jahr mit Papiersäcke   5,52 16,56 66,25
12 Säcke/Jahr mit Papiersäcke   2,65 7,95 31,80
25 Säcke/Jahr mit Papiertonne   8,02 24,06 96,25
12 Säcke/Jahr mit Papiertonne   3,85 11,55 46,20
         
Abfallwegweiser - wohin mit ... ?
Altglas-Container-Standorte

Standorte Velden:
Altstoffsammelstelle in der Ziegeleistraße 
Bauhof in der Viehweide

Standort Eberspoint: 
gegenüber Pfarrhof, Nelkenstraße

Standort Obervilslern:
am Feuerwehrhaus, Dorfstraße

Standort Hub:
gegenüber dem ehem. Gasthaus

Standort Oberensbach:
am Gasthaus

Standort Höhenberg:
bei der Lebensgemeinschaft Höhenberg


Unbedingt beachten:
Halten Sie das Umfeld der Container sauber. Transportkartons usw. sind wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu beseitigen. In die Container darf ausschließlich sauberes Altglas eingeworfen werden.
Altkleider-Container-Standorte

Standorte Velden:
Alstoffsammelstelle, Ziegeleistraße 21
Malteserheim, Ziegeleistraße
Volksfestplatz, Landshuter Straße
TSV Velden, Viehweide

Standort Eberspoint: 
gegenüber Pfarrhof, Nelkenstraße

Standort Obervilslern:
am Feuerwehrhaus, Dorfstraße

Standort Wurmsham:
an der Kreisstraße in Niederwurmsham

Standort Neufraunhofen:
Hinterhof Gemeindekanzlei, Veldener Straße

Standort Hinterskirchen:
Volksfestplatz / Ramplhalle

Gesammelt werden tragfähige Kleidung, Strickwaren, Decken, sonstige Textilien sowie gut erhaltene Schuhe.

Auf keinen Fall gehören Lumpen, Schneiderabfälle, Stoff- und Wollreste, Matratzen, Teppiche, Papier und Pappe oder gar Unrat zum Sammelgut.

Unbedingt beachten: Halten Sie das Umfeld der Container sauber. Transportkartons usw. sind wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu beseitigen. 

CD- und DVD-Entsorgung
Verbrauchte CDs und DVDs werden in den Altstoffsammelstellen separat gesammelt.
 

CDs und DVDs werden aus hochwertigen Kunststoffen hergestellt - und sind daher auch nach Gebrauch viel zu wertvoll, um im Restmüll zu landen. Eine Wiederverwertung zur Herstellung neuer CDs und DVDs lohnt sich zwar nicht, aber der hochwertige Rohstoff Polykarbonat lässt sich vielfältig wiederverwenden. Die Speicherscheiben werden von einer Fachfirma vermahlen und aus dem Mahlgut können wieder verschiedene Produkte hergestellt werden. Die Schutzhüllen, Blisterverpackungen und Plastikgehäuse der CDs gehören jedoch nicht in die blauen Tonnen auf den Altstoffsammelstellen, sondern in den Mischkunststoffbehälter. Vorsicht bei vertraulichen und persönlichen Daten, da die CD-Behälter auf den Sammelstellen nicht eigens gesichert sind.

Quellen wertvoller und wiederverwendbarer Rohstoffe sind auch Energie-Sparlampen. Deshalb gehören die Sparlampen in die eigens dafür vorgesehenen blauen 120-Liter-Fässer auf den Altstoff-Sammelstellen.

Hundekot - kostenlose Ausgabe von Entsorgungsbeuteln

Die Gemeinden Velden, Wurmsham und Neufraunhofen stellen für die Entsorgung von Hundekot kostenlos spezielle Tüten zur Verfügung. Sie können im Rathaus Velden am Schalter der Kassenverwaltung sowie in den Gemeindekanzleien der Gemeinden Wurmsham und Neufraunhofen während der Sprechtage der Bürgermeister abgeholt werden.

Erfreulich ist festzustellen, dass diese Tüten immer öfter zum Einsatz kommen - dafür herzlichen Dank im Namen aller Einwohner. Unsere Bitte: Stellen Sie die gefüllten Tüten nicht einfach am Wegrand ab; sie gehören in den nächsten öffentlichen Abfalleimer oder zu Hause in die eigene Restmülltonne.

Mülltermine und Müllabfuhrkalender

Mülltermine, Touren-Infos und Anmeldung zum automatischen "Müll-Wecker" ⇒ TERMINE

Pflanzenschutzverpackungen richtig entsorgen

Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, wie z. B. Spritzmittelkanister, werden in den Altstoffsammelstellen nicht mehr angenommen. Diese Verpackungen dürfen auch nicht über die normalen Gelben Säcke entsorgt werden. Es gibt hierfür ein eigenes Rücknahmesystem, mit dem Namen „Pamira“.

Die Pflanzenschutzmittelverpackungen können beim Handel zu festgesetzten Terminen abgegeben werden. Nachfolgend die Termine, wann und wo die Entsorgungen in Jahr 2015 stattfinden. Weitere Informationen unter www.pamira.de

Speicherheizgeräte - Hinweise zur Entsorgung

Seit Anfang 2012 gelten Speicherheizgeräte als Elektrogeräte nach dem ElektroG. Durch diese Neu-Einordnung der Heizgeräte sind die entsorgungspflichtigen Körperschaften verpflichtet, haushaltsübliche Speicherheizgeräte aus dem jeweiligen Entsorgungsgebiet für den Bürger kostenfrei anzunehmen.

Speicherheizgeräte können in der Reststoffdeponie Spitzlberg kostenfrei abgegeben werden. Bei der Anlieferung müssen sich die Anlieferer ausweisen können, damit überprüft werden kann, ob die Heizgeräte aus dem Landkreis stammen. Wenn die Geräte durch eine Fachfirma gebracht werden, ist eine schriftliche Bestätigung des Abfallerzeugers erforderlich mit Name, Adresse, Anzahl der Geräte und Unterschrift. (siehe anhängendes Formblatt)

Speicherheizgeräte enthalten gefährliche Bauteile. Deshalb ist beim Umgang mit den Geräten besondere Vorsicht geboten.

1. Asbesthaltige Geräte und Geräte, die nicht nachweislich asbestfrei sind:

Die Zerlegung der Geräte ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Bei Eigendemontage frei werdende Asbestfasern können die Wohnung dauerhaft kontaminieren und so die Gesundheit ständig gefährden. Ebenso stellt der direkte Hautkontakt mit Speichersteinen, die krebserzeugende Chrom(VI)-Verbindungen bzw. wasserlösliche Chromatverbindungen enthalten können, eine Gefahr für die Gesundheit dar.

Die Öfen müssen zuerst von einem Elektriker abgeklemmt und dann in der Wohnung staubdicht verpackt und im Ganzen zur Reststoffdeponie Spitzlberg transportiert werden. Ist das nicht möglich, dürfen die Geräte nur von Spezialfirmen mit Sachkunde nach der TRGS 519 zerlegt werden.

In der Reststoffdeponie Spitzlberg sind die Öfen staubdicht verpackt anzuliefern.

2. Nachweislich asbestfreie Geräte:

Um nachzuweisen, dass ein Gerät asbestfrei ist, sind entsprechende Informationen des Herstellers erforderlich (z. B. Liste mit Typenbezeichnungen asbestfreier Geräte). Die Typenbezeichnung auf dem Typenschild muss mit einer Bezeichnung aus der Liste übereinstimmen.

Solche Geräte können auch zerlegt in der Reststoffdeponie angeliefert werden. Aufgrund der Gesundheitsgefahren sollen die Speichersteine nur mit Handschuhen berührt werden. Vor 06/2000 hergestellte künstliche Mineralfaser ist als krebserregend eingestuft. Diese KMF ist in Plastiksäcke staubdicht verpackt in der Reststoffdeponie anzuliefern. Weitere gefährliche Bauteile, die in Speicherheizgeräten enthalten sein können sind: quecksilberhaltige Schalter und PCB-haltige Kondensatoren. Damit diese giftigen Stoffe nicht in die Umwelt gelangen, sollen alle Bestandteile der Geräte in der Reststoffdeponie Spitzlberg angeliefert werden.

Um für die Bürger einen Anreiz zu schaffen, die Öfen nicht selbst zu zerlegen und unverpackt in Spitzlberg anzuliefern, zahlt das Landratsamt einen Zuschuss in Höhe von 50 € pro Ofen, wenn mit dem Transport und der Verpackung eine Spezialfirma beauftragt wird. Die Rechnungen sind dem Landratsamt vorzulegen!

Folgende Firmen sind uns bekannt:

Firma Höflmeier, Altstadt 195, 84028 Landshut, Tel.: (0871) 274843
Firma Götz, Dienstleistungen, Hofer Straße 10, 93057 Regensburg. Tel.: (0941) 6404 - 0
Lindner Group, Bahnhofstraße 29, 94424 Arnstorf, Tel.: (08723) 20-36 70

Wied und Stroh - Hinweise zum Abbrennen

Grundsätzlich ist dem Waldbesitzer und seinen Helfern das Verbrennen von Wied durch die gesetzliche Ausnahmegenehmigung des Art. 17 Abs. 4 des Bayerischen Waldgesetzes erlaubt. Geregelt ist das Verbrennen durch die „Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen" (PflAbfV). Zuständige Behörde für den Vollzug dieser Verordnung ist das Landratsamt.

Folgendes ist im Zusammenhang mit dem Verbrennen forstwirtschaftlicher Abfälle zu beachten:

1.  Sie dürfen dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind, soweit dies aus forstwirt-schaftlichen Gründen erforderlich ist.

2.  Bei langanhaltender trockener Witterung ist Feuer jeglicher Art, also auch Wied verbrennen, im Wald generell untersagt (Waldbrandgefahr!).

3.  Das Verbrennen ist nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen (Montag bis Samstag) ganzjährig von 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr - vorbehaltlich Nr. 10! - zulässig. Wird es in der Jahreszeit vor 18.00 Uhr dunkel, so sind das Feuer und der Glutstock vor Einbruch der Dunkelheit abzulöschen.

4.  Gefahren, Nachteile und erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus ist zu verhindern. Hierzu sind in der Regel mindestes folgende Abstände einzuhalten:

  • 300 m zu Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen und vergleichbare Einrichtungen
  • 300 m zu Gebäuden, deren Wände oder Dächer aus brennbaren Baustoffen bestehen oder in denen leicht entflammbare Stoffe, brennbare Flüssigkeiten oder brennbare Gase hergestellt, gelagert oder bearbeitet werden
  • 100 m zu sonstigen Gebäuden
  • 100 m zu Zeltplätzen, anderen Erholungseinrichtungen und Parkplätzen
  • 75 m zu Schienenwegen und öffentlichen Straßen mit Ausnahme der im letzten Punkt genannten Wege
  • 10 m zu öffentlichen Feldwegen, beschränkt-öffentlichen Wegen und Eigentümerwege sowie Privatwegen, die von der Öffentlichkeit benutzt werden

5.  Die pflanzlichen Abfälle dürfen nur in trockenem Zustand verbrannt werden.

6.  Das Feuer ist von mindestens zwei leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre, die mit geeignetem Gerät ausgestattet sind, ständig zu überwachen.

7.  Bei starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden. Bei Auftreten von starkem Wind während des Verbrennens ist das Feuer unverzüglich zu löschen.

8.  Um die Feuerstelle muss ein ausreichend breiter Schutzstreifen von mindestens 3 m Breite vorhanden sein.

9.  Zum Schutz der Bodendecke und der Tier- und Pflanzenwelt ist sicherzustellen, dass größere Flächen nicht gleichzeitig in Brand gesetzt werden und dass das Feuer auf die Bodendecke möglichst kurz und ohne stärkere Verbrennung einwirkt.

10.  Die Glut muss beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen sein.

Eine Anmeldung des beabsichtigten Wiedverbrennens bei der ILS (Integrierte Leistelle), der Polizei, der Gemeinde oder der Feuerwehr ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und damit nicht erforderlich.

Jeder Waldbesitzer, der eine solche Feuerstelle im Wald anlegt, sollte diese Hinweise in eigenen Interesse sehr ernst nehmen, denn Leichtsinn oder Nachlässigkeiten können schneller als man glaubt zur Ausbreitung von Waldbränden führen.

Hinweise zum Abbrennen von Stroh

Für das Strohverbrennen gelten die gleichen Vorgaben wie beim Wiedverbrennen,  ist von deren gesetzlicher Regelung allerdings ausgeschlossen, d. h. in diesem Falle ist eine Meldung an die Gemeinde sowie an den zuständigen Feuerwehrkommandanten zwingend erforderlich. Die Anmeldungen solcher Feuer sind mindestens 1 Woche vorher vorzunehmen. Unterlassene oder verspätete Anmeldungen können mit Bußgeld geahndet werden!